CBD Öl: Eine sinnvolle Stütze bei Herzrhythmusstörungen?

Was sind Herzrhythmusstörungen und wie äußern sich die Symptome? Woher kommen sie und kann CBD helfen?

von Franziska Schneider

CBD Herzrhythmusstörungen

Genau darum soll es in diesem Artikel gehen. Wir haben uns auf die Suche nach zuverlässigen Studien begeben und diese hier zusammengefasst. Eine detaillierte Übersicht sowie ein Diskussionsforum findest du am Ende des Artikels. Viel Spaß!

Die Wirkung von CBD Öl und der Einfluss auf das Herz

Um zu wissen, ob CBD Öl bei Herzrhythmusstörungen überhaupt helfen kann, mussten wir erstmal verstehen: Wie wirkt CBD allgemein sowie auf das Herz?

CBD wird als nicht-psychoaktives Cannabinoid einkategorisiert. Das heißt, dass es keinen Einfluss auf die Auffassungsgabe oder die Wahrnehmung hat. Denn, anders als bei dem verwandten Wirkstoff THC, kommt es hier zu keiner Wirkung auf das zentrale Nervensystem. CBD ist vor allem für die Aktivierung von körperlichen Systeme zuständig, wie die beiden Rezeptoren CB2 und CB2 im Cannabinoidsystem des menschlichen Körpers.

  • CB1-Rezeptoren sind hauptsächlich auf Nervenzellen vorzufinden
  • CB2-Rezeptoren treten in Verbindung mit Zellen des Immunsystems auf.

Zahlreichen Erfahrungsberichten zufolge wirkt CBD, welches am liebsten als Öl konsumiert wird, entzündungshemmend, schmerzlindernd und mental entspannend. Durch seine entspannende Wirkung, kann es somit auch einen indirekten Einfluss auf den Blutdruck und das Herz haben!

Gerade auch aufgrund des breiten Wirkungsspektrums und den selten bis gar nicht auftretenden Nebenwirkungen erfreut sich der Wirkstoff CBD steigender Beliebtheit.

Symptome von Herzrhythmusstörungen

Die Störung vom Herzrhythmus kann in verschiedenen Ausmaßen auftreten und auch aus verschiedenen Ursachen entstehen. Schlägt das Herz zu schnell, so nennt man es Tachykardie. Schlägt es hingegen zu langsam, so spricht man von Arrhythmie. Dann gibt es es chronische Störungen, die dauerhaft auftreten, oder kausale Störungen. Diese treten im direkten Zusammenhang mit bestimmten Situationen, wie zum Beispiel erhöhtem Stress auf! Die bekanntesten Symptome für Herzkrankheiten sind:

  • Atemnot (Dyspnoe)
  • Hautblässe.
  • Schweißausbrüche
  • Übelkeit
  • Oberbauchschmerz
  • das “Sehen von Sternchen”
  • Schmerzen im Brustkorb

CBD kann hierbei insbesondere bei Schmerzen unterstützend wirken.

Ursachen von Herzrhythmusstörungen

Dabei können die Ursachen dafür ebenso vielfältig sein, wie die Symptome selbst. In einigen Fällen ist es so, dass eine Überfunktion der Schilddrüse die Ursache für eine Störung vom Herzrhythmussystem sein kann. Hier tritt zusätzlich oft das Muskelzittern als zusätzlicher Indikator auf.

Häufiger sind als Verursacher jedoch Genussmittel ausgemacht. Dazu gehören insbesondere

  • Koffein
  • Alkohol
  • Nikotin
  • Drogen.

Neben den Genussmitteln ist auch ein erhöhter Stresspegel als eine der Hauptursachen für ein zu schnell oder zu langsam schlagendes Herz. Insbesondere der stetig steigende emotionale Stress der hektischen westlichen Gesellschaft führt dazu, dass Krankheiten mit diesem Auslöser weiter ansteigen. Da sind Herzrhythmusstörungen leider keine Ausnahme.

Nimmt man die bekanntesten Ursachen zusammen, kommt man zu einer langen Liste an Auslösern:

  • Übergewicht
  • Genussmittel (Koffein, Alkohol und weitere)
  • Stress
  • Entzündungen am Herzmuskel
  • Schilddrüsenprobleme
  • Mangelernährung (Kalium)

Bei vier dieser Ursachen gibt es ausführliche positive Berichte aus der stetig wachsenden CBD Community, worauf wir näher eingehen wollen. Bei Stress, Drogenmissbrauch, Entzündungen und dem Mangel an Kalium sind, nach der Aufnahme von CBD in verschiedenen Formen, nachhaltige Verbesserungen aufgetreten.

CBD Wirkung

Wie hilft CBD?

Eine Regulierung des Blutdrucks ist eine der möglichen Wirkungsgebiete von CBD. Die einmalige Einnahme, die akute oder die präventive, kann positive Auswirkung auf den Blutdruck haben und im direkten Zusammenhang auch auf Störungen des Herzrhythmus. 1)Jadoon KA, Ta und Sullivan. A single dose of cannabidiol reduces blood pressure in healthy volunteers in a randomized crossover study. 2017, JCI Insight.

CBD jedoch als absolute Lösung für Herzrhythmusstörungen anzusehen wäre nicht seriös. Dennoch sind in Studien Zusammenhänge entdeckt worden, die eine ergänzende und präventive Anwendung von CBD Öl nahelegen. So besagt eine Forschungsarbeit, dass die Einnahme von CBD vorbeugend bei Infarkten sein kann. 2)Walsh S, et al. Acute administration of cannabidiol in vivo suppresses ischaemia-induced cardiac arrhythmias and reduces infarct size when given at reperfusion. 2010.

In Verbindung mit Stress wird CBD Öl besonders häufig genannt, konsumiert und weiterempfohlen. Die, immer wieder nachgesagte, beruhigende und entspannende Wirkung ist deshalb so gewinnbringend, weil es mit sehr wenigen oder gar keinen Nebenwirkungen einhergeht. Da Stress für immer mehr Krankheiten als beeinflussender, teilweise multiplizierender, Faktor genannt wird, ist hier der Wirkstoff CBD immer wieder zu hören. Auch in Verbindung mit Herzrhythmusstörungen ist die Reduktion von körperlichen Stress ein wertvoller Baustein für deine Gesundheit.

Hilft CBD bei Herzrhythmusstörungen, die aus Drogenmissbrauch entstehen?

Die stetige Stimulation des zentralen Nervensystems, welche durch den Konsum von Drogen entsteht, schädigt das Herz schnell und trotzdem nachhaltig. Auch der dauerhafte überzogene Konsum von Alkohol, Tabak und Koffein haben in der mittleren Frist ähnliche Auswirkungen. Bedauerlicherweise sind einige dieser Schäden irreversibel, wobei CBD scheinbar Abhilfe schaffen kann, in zwei Teilbereichen das Beste aus der Situation zu machen.

Zum einen gibt es Berichte von Nutzern, die den übermäßigen Konsum von Alkohol und Tabak, durch regelmäßigen Genuss von CBD, nachhaltig reduzieren oder aufgeben konnten. Das wird außerdem auch durch eine Studien bestätigt. 3)Morgan CJ et al., Cannabidiol reduces cigarette consumption in tobacco smokers: preliminary findings., 2016, Addict Behav.

Zum anderen scheint CBD durch eine Aktivierung der CB1 und CB2 Rezeptoren als exogenes Cannabinoid einen positiven Einfluss auf das zentrale Nervensystem zu haben, ohne es direkt zu stimulieren und damit Rauschzustände zu verursachen. Es kommt also, anders als beim Drogenmissbrauch, nicht zu einer Überlastung des Systems. Vielmehr kommt es zu einer Aktivierung der internen Ressourcen.

Hilft CBD bei Störungen des Herzrhythmus-Systems durch Fehlernährung?

Vorab können wir gar nicht genug betonen, dass CBD Öl kein Ersatz für eine gesunde Ernährung ist. Du solltest, unabhängig davon, ob du gesund oder krank bist, auf eine ausgewogene Ernährung achten. Aus eigener Erfahrung können wir jedoch sagen, dass einige Bausteine für unseren Körper schwerer zu finden sind als andere. Dazu gehört, je nach Ernährungsschwerpunkt, auch Kalium. Und Kalium ist einer jener Mineralien, dessen Mangel zu Herzrhythmusstörungen führen kann. Und glücklicherweise ist genau diese Mineral in CBD Öl enthalten!

CBD Produkte

Darf ich CBD Produkte nutzen?

Keine Wirkung ohne Nebenwirkung. Das gilt auch bei CBD, auch wenn die Nebenwirkungen selten auftreten und im Verhältnis zur Wirkung gering sind. In einigen Fällen hat der Körper den Wirkstoff nicht gut vertragen. Bisher aufgetretene Nebenwirkungen sind

  • Übelkeit
  • Erbrechen
  • Durchfall
  • Müdigkeit

Mögliche Nebenwirkungen variieren, je nach Qualität und Dosierung, des Produktes! Obwohl CBD vor allem mit der Aktivierung der körperlichen Ressourcen arbeitet und keine rauschähnlichen Zustände verursacht, sollte es dir und mir ein Anliegen sein die sensiblen Körper unserer Familie zu schützen.

Deshalb wird ärztlich davon abgeraten, dass Schwangere oder stillende Frauen, sowie Kinder bis zwei Jahre mit dem Wirkstoff CBD zu versorgen. Dabei ist es egal, in welcher Form es aufgenommen werden soll.

Wechselwirkungen

Solltest du gerade andere Medikamente nehmen, solltest du vor einer Ergänzung durch CBD Produkte Rücksprache mit deinem Arzt halten. Insbesondere bei vermeintlich alltäglichen Helfern wie Aspirin oder Ibuprofen kommt es zu Wechselwirkungen mit dem Wirkstoff.

Ehemalige Rauchen/ Trinker brauchen sich keine Sorgen bezüglich abhängig machender Substanzen zu machen. Trotz dem selben Ursprung wie dem “Gras”, nämlich der pflanze Cannabis, macht kein CBD Produkt abhängig oder verursacht Rauschzustände.

Diese beiden Wirkungen werden vom bekannten Verwandten von CBD, nämlich THC, verursacht. Da der Gehalt von diesem Wirkstoff in CBD Produkten bei unter 0,2 % liegen muss, sind diese Produkte auch allesamt frei verkäuflich und vollkommen legal.

CBD Produkte und der alltägliche Gebrauch

Es gibt verschiedene Arten CBD aufzunehmen. Dabei kann die persönliche Präferenz bei der Auswahl von den passenden Produkten helfen. Möglichkeiten CBD aufzunehmen sind unter anderem

  • Cremes
  • Tee
  • Öl
  • Kapseln
  • bestimmte Nahrungsmittel.

Trotz dieser großen Auswahl ist das CBD Öl das beliebteste Produkt. Hierbei besticht es insbesondere durch die Alltagstauglichkeit der Aufnahme und die schnelle Wirkweise. Tropfen kann man nehmen, egal wo man gerade ist und es bedarf keiner zusätzlichen Zubereitung. Die schnelle Wirkweise hängt primär mit der sublingualen Einnahme zusammen, denn durch das Träufeln unter die Zunge kommt es zu einer unmittelbaren Aufnahme des Wirkstoffes über die Schleimhaut. Anders als bei den Nahrungsmitteln oder Kapseln ist hier kein Verdauungsvorgang als Verarbeitungsschritt notwendig.

Lebensmittel und Cremes sind auch sehr beliebt geworden. Gerade bei Cremes ist die äußere Anwendung von großem Vorteil, da immer mehr Berichte die unterstützende Wirkung von CBD bei dem Abklingen von Hautkrankheiten nahelegen. Das Hemmen von Entzündungen und das Lindern von Schmerz sind dabei die Hauptargumente für den Kauf.

Lebensmittel hingegen sind deshalb so beliebt, weil der Konsum problemlos im Alltag eingebracht werden kann. Der Konsum durch spezielle Schokolade vermindert Stress durch CBD und schüttet gleichzeitig, wofür Schokolade ja bekannt ist, Glückshormone aus.

Die CBD Produkte eignen sich allesamt gut für den Alltag und sind unabhängig vom Zeitpunkt der Einnahme wirksam. Die volle Handlungsfähigkeit scheint erhalten zu bleiben und trotzdem gibt es signifikant spürbare Wirkungen. Diese Wirkungen treten bei akut eingenommenen Dosierungen ebenso ein, wie bei kurweisen oder dauerhaften Konsum.

CBD Dosierung

Die richtige Dosierung: Wieviel ist zu viel?

Prinzipiell musst du dir klar machen: Du bist individuell und das ist gut so! Das gilt aber auch bei der Dosierung von CBD. Es gibt nicht “die eine Regel”. Am Sinnvollsten ist ein schrittweises Herantasten an die passende Menge der gesündeste Weg. So hat dein Körper Zeit zu reagieren, dir entsprechende Signale zu senden und du kannst reaktiv die Dosierung steigern oder wieder mindern.

Einfluss auf die Menge haben unter anderem:

  • Körpergewicht
  • Verträglichkeit
  • Produktqualität
  • Stoffwechsel und vieles mehr.

Da du nicht weißt, wie dein Körper darauf reagiert, solltest du mit einer geringen Dosis anfangen. In der folgenden Tabelle ist für dich die sogenannte “Step-Up-Methode” aufgezeigt.

Tag Zeitpunkt Menge
1 Morgens, Mittags oder Abends 1 Tropfen (am besten Öl)
2 Morgens und Abends 2 Tropfen
3 Morgens, Mittags und Abends 3 Tropfen
4 Morgens (2x), Mittags und Abends 4 Tropfen
5 Morgens (2x), Mittags und Abends (2x) 5 Tropfen

Durch die schrittweise Steigerung der Tropfen kannst du gut dokumentieren, wie dein Körper reagiert, welche Wirkungen du wahrnimmst und dementsprechend handeln. Wenn du an einem bestimmten Tag merkst, dass dein Körper negativ reagiert, dann reduzier die Dosierung am folgenden Tag wieder. Dein Körper weiß oft, was am besten für dich ist.

Prinzipiell gilt: Eine Überdosierung von CBD ist nahezu unmöglich. Sollte es erheblich zuviel für den Körper sein, dann kann er mit Erbrechen eine körpereigene Entsorgung für solche Fälle nutzen.

Erfahrungen: Was sagen andere User?

In Verbindung mit Herzprobleme gibt es hier eine Studie 4)Walsh, Sarah K et al. “Acute Administration of Cannabidiol in Vivo Suppresses Ischaemia-Induced Cardiac Arrhythmias and Reduces Infarct Size When given at Reperfusion.” British Journal of Pharmacology 2017., die aufzeigt, dass selbst mit die gefährlichste Folge von Herzkrankheiten durch CBD reduziert werden kann. Da geht es vor allem um die Reduktion eines Infarktes und, da viele Herzprobleme irreversibel sind, geht es für viele vor allem um das Eindämmen der drohenden Konsequenzen.

Wer sich ein bisschen näher mit medizinischen Studien auseinandersetzt, der weiß um die Wichtigkeit von Doppelblindstudien in diesem Bereich Auch in Verbindung mit CBD ist es vor kurzem zu einer solchen Studien gekommt und zwar von den Forschern der University of Nottingham 5)Khalid A. Jadoon, A single dose of cannabidiol reduces blood pressure in healthy volunteers in a randomized crossover study, JCI Insight. 2017. 600 Milligram CBD oder ein Placebo waren hier Teil der Untersuchung, wobei es bei der Gruppe mit CBD zu einer signifikanten Verbesserung der kardiologischen Zustände kam.

Zu den Studien kommen noch die zahlreichen Erfahrungsberichte hinzu und hoffentlich noch etliche, die ihre positive Erfahrung einfach nicht geteilt haben. Glücklicherweise gibt es aktuell eine große Menge an Studien, die sich mit den vielfältigen Wirkungen von CBD beschäftigen! Du kannst hier immer wieder gerne vorbeischauen, um auf dem laufenden zu bleiben!

Fazit

Gerade in Bezug auf Genussmittel und Stress kannst du ganz persönlich Herzrhythmusstörungen entgegenwirken und dein Herz vor schlechten Einflüssen schützen.

Egal ob akut oder präventiv, CBD scheint einen wichtigen Teil zur Gesundheit deines wichtigsten Muskels beitragen zu können und das komplett legal und mit geringen Nebenwirkungen.

Hast du schon Erfahrungen mit CBD und Herzproblemen gemacht? Teil deine Meinung gerne in den Kommentaren!

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