Kann CBD auch bei Parkinson helfen?

In den letzten Jahren hat sich der Pflanzenwirkstoff Cannabidiol (CBD) einen Ruf als unterstützendes Heilmittel gemacht, vor allem im Bereich der Nervenkrankheiten. Es wäre also nur logisch, dass CBD auch bei Parkinson mit Erfolg eingesetzt werden kann, da es exakt in diesem Bereich operiert.

von Franziska Schneider

CBD Parkinson

In folgendem Artikel werden wir verraten, wie die Krankheit Parkinson entsteht und äußert, wie genau CBD wirkt sowie wie Cannabidiol zum Vorteil des Patienten angewendet werden kann!

Natürlich haben wir auch hier einige wichtige Studien genauer analysiert! Falls du daran interessiert bist, mehr zu erfahren dann lies auf jeden Fall weiter!

Was ist die Ursache für Morbus Parkinson?

Morbus Parkinson ist eine allmählich fortschreitende Erkrankung des Nervenstamms, welche sich insgesamt als neurologisch-degenerativ auswirkt. Das bedeutet, dass auf Basis der Nervenzellen eine Schädigung stattfindet. Normalerweise werden erst ältere Personen mit dieser Krankheit diagnostiziert. Um die 60 Jahre ist der Durchschnittspatient alt

Nicht nur, dass bei Morbus Parkinson die Nerven geschädigt werden, genauer gesagt werden die Zellen angegriffen, die Dopamin herstellen. Da Dopamin ein unheimlich wichtiger Neurotransmitter ist, kann somit die Weiterleitung nicht mehr richtig funktionieren.

Außerdem können auch die Dopamin herstellenden Zelle nicht mehr wieder hergestellt werden, weswegen Parkinson generell nicht geheilt werden kann.

Wegen der Unheilbarkeit von Parkinson kann die herkömmliche Medizin lediglich an den Symptomen „herumschrauben“ und tüchtig Medikamente verteilen.

Des Weiteren werden die Erkrankten häufig darauf hingewiesen, dass bestimmte Vitalstoffe bei Parkinson-Patienten oftmals fehlen: Eisen, Zink und Vitamin D3 sollte zusätzlich zugeführt werden, und auch die Omega-3 Fettsäuren sind ungemein wichtig, da diese die Gehirnfunktion regulieren.

Könnte in diesem Bereich eine Nahrungsergänzung mit CBD auch in Frage kommen? Damit werden wir uns später noch befassen.

Symptome: Wie äußert sich Parkinson?

Bei Parkinson lassen sich eine Vielzahl verschiedener Symptome beobachten, welche anfangs nur einzeln und sehr schwach, dann aber immer öfter und stärker auftreten. Wie schnell dabei die Krankheit voranschreitet, ist von Fall zu Fall verschieden. Im Endstadium von Morbus Parkinson kann es dazu kommen, dass bei den Betroffenen Gehen oder Sprechen nicht mehr möglich ist.

Generell sieht man bei Parkinson eines oder mehrere dieser Symptome:

  • Die Erkrankten fühlen sich allmählich mehr und mehr unwohl in ihrere Haut
  • Das gesprochene Wort der Betroffenen wird unverständlicher und nuschelnd.
  • Auch das Schreiben fällt immer schwerer. Die Schriftform wird oftmals kleiner und vor allem undeutlich
  • Automatisierte Bewegungen geraten ins Stocken und können nicht mehr normal ausgeführt werden. In ihrer Stelle können dagegen andere, unterbewusste Muskelbewegungen auftreten wie angespannte Gesichtsausdrücke oder Blinzeln mit den Augen
  • Im Allgemeinen werden die Muskeln zusehends steif und schwer beweglich. Die motorischen Fähigkeiten leiden immer mehr, das Gleichgewicht zu halten fällt ebenfalls schwerer.

Die meisten dieser Symptome könnte man unter der Rubrik einer „Muskelerkrankung, ausgehend von einer nervlichen Degeneration“ zusammenfassen: Der Mangel an Dopamin kann die Muskelnervenbahnen nicht mehr richtig regulieren!

Was ist CBD

Was ist Cannabidiol (CBD) eigentlich genau?

CBD ist ein Pflanzenstoff, der in der Hanfpflanze vorkommt. Dabei ist es nur eines von über 100 verschiedenen Cannabinoiden, welche die Wissenschaft bisher beschrieben hat. Ein weiteres Cannabinoid kennst Du sicher bereits: THC, Tetrahydrocannabinol, ist ebenfalls ein Cannabinoid und ist der Teil der Pflanze, der für das „High“ beim Konsum von Marihuana verantwortlich ist!

Cannabidiol hat aber im Gegensatz zu THC keine psychotrope Wirkung. Es wirkt nur auf körperlicher Basis und kann diverse positive Effekte nach sich ziehen, wie die Wissenschaft in den letzten Jahren entdeckt hat. Dabei ist der Wirkstoff gut verträglich und hat geringe Nebenwirkungen.

Der Wirkmechanismus dieses Pflanzenextraktes findet physiologisch vor allem über unser eigenes Endocannabinoid-System statt:

Wie wirkt CBD auf unser Endocannabinoid-System?

Unser Körper verfügt über ein internes Regulierungssystem, das wir als „Endocannabinoid-System“ (ECS) bezeichnen. Dabei handelt es sich um einen Regulierungskreislauf, der sich vor allem um die wichtigen Zustände im Körper kümmert. Er reguliert zum Beispiel den Schlaf, das Schmerzempfinden, die Motorik und auch das Schmerzempfinden.

Um diese Aufgabe zu bewältigen hat dieses System zwei verschiedene Rezeptoren, CB1 und CB2, die mit körpereigenen Cannabinoiden interagieren können. An dieser Stelle wird nun das CBD aktiv: Es kann nämlich als externer Botenstoff auch mit diesen Einheiten kommunizieren und somit Einfluss auf den Körper ausüben!

Vor allem wenn jemand an Morbus Parkinson leidet, äußern sich diverse Probleme mit der Bewegungssteuerung und der Denkfähigkeit. Auch diese Bereiche werden vom ECS mit beeinflusst und können deswegen durch CBD in eine positive Richtung gelenkt werden!

CBD Wirkung

Wirkungen von CBD bei Parkinson

Obwohl es eine ziemlich neue Vorgehensweise ist, CBD bei Parkson unterstützend einzusetzen, hat sich das als vorteilhaft erwiesen. Folgende Gebiete können von einer Einnahme profitieren:

Welche Symptomatiken einer Parkinsonerkrankung sprechen auf CBD an?
Minderung der Schlafqualität Bei Menschen mit Parkinson leidet oftmals auch die Schlafqualität – hier kann CBD als Zusatzmittel für besseren Schlaf eingesetzt werden! Dies trägt schließlich auch zu einer besseren Lebensqualität bei und wird auch von der Forschung bestätigt.
Chronische Entzündung Eine der Hauptursachen von Parkinson ist der Verlust von Neurotransmitter, ganz oben Domain. Wenn die herstellenden Bereiche immer entzündet sind, ist die Produktion aber nicht mehr gewährleistet – hier kann CBD helfen und die Entzündungen lindern. Damit wird der Fortschritt der Krankheit verlangsamt.
Psychosen CBD kann auch bei mentalen Zuständen helfen, die von Parkinson hervorgerufen werden, wie zum Beispiel Psychosen. Diese wirken sich schwerwiegend auf den geistigen Zustand des Patienten aus, können sogar Halluzinationen verursachen. CBD kann diese Episoden reduzieren.
Protektiv für die Nerven Nicht nur, dass Cannabidiol als Antioxidans wirkt – es hat sich in vielen Studien bislang als ein schlagkräftiges Mittel gezeigt, welches neuroprotektiv (beschützend) die Nerven in Ordnung hält! Vor allem im Fall von Parkinson ist dies ein sehr wichtiger Faktor, da diese Krankheit sich an den neuronalen Verschaltungen zuerst bemerkbar macht.

Als weitere Bereiche wären zu nennen:

  • Nervosität
  • Depressive Zustände
  • Angstzustände
  • Verminderte Bewegungsfähigkeit

Wir haben für euch einige besonders interessante Felder dieser CBD Behandlung mit den jeweiligen Studien dazu zusammengefasst:

CBD verbessert die Schlafqualität

Verbesserte Schlafqualität

Ein gesunder und tiefer Schlaf ist die Grundvoraussetzung dafür, das sich der Körper und vor allem das Gehirn regenerieren kann. Auch die geistige Verfassung hängt maßgeblich von der Qualität des nächtlichen Schlafes ab. Bei Menschen mit Parkinson ist all dies besonders beeinträchtigt, was sich auf auf den Krankheitsverlauf negativ auswirkt.

Kann CBD den Schlaf bei Parkinson verbessern? Diese Frage stellte sich Dr. Chagas und veröffentlichte im Jahr 2014 hierzu eine Studie 1)Chagas MH et al., Cannabidiol can improve complex sleep-related behaviours associated with rapid eye movement sleep behaviour disorder in Parkinson’s disease patients: a case series. 2014, J Clin Pharm Ther.. Diese hielt sich in einem sehr kleinen Rahmen, nur 4 Parkinsonpatienten waren Teil der Untersuchung.

Die Teilnehmer wurden von den Forschern 6 Wochen lang mit CBD behandelt, bis zu 160 mg täglich wurden gegeben. Und zur freudigen Überraschung der Wissenschaftler konnten tatsächlich alle Teilnehmer eine deutliche Verbesserung ihrer Schlafqualität zu Protokoll geben – und dies nicht erst nach den 6 Wochen, sondern fast sofort ab Beginn der Einnahme!

Selteneres Auftreten von Psychosen

Patienten, die an Parkinson erkrankt sind, bekommen im späteren Verlauf ihrer Krankheit oftmals psychotische Zustände.

Zwar sind Medikamente auf dem Markt, die diese Anfälle mindern können – aber wie fast immer, verursachen diese heftige Nebenwirkungen. Wie steht es hier mit CBD, kann dieser pflanzliche Wirkstoff Abhilfe schaffen?

Hierzu wurde erst kürzlich, 2019, eine Studie veröffentlicht 2)Zuardi AW et al., Cannabidiol for the treatment of psychosis in Parkinson’s disease. 2009, J Psychopharmacol. , in der sich Dr. Zuardi und Kollegen ansahen, wie CBD auf Psychosen bei Parkinson auswirken würde: Die Dosierung des Mittels wurde dabei von 150 mg am Tag langsam gesteigert, und die Patienten nahmen das CBD insgesamt 4 Wochen lang zu sich. Was waren die Ergebnisse?

Der Aussage der Forscher nach, war

„CBD in der Lage, die Intensität der psychotischen Anfälle signifikant zu reduzieren“

Weiters heißt es in der Studienzusammenfassung, dass CBD

„die Bewegungsfähigkeiten nicht weiter negativ beeinflusste und die Krankheitssituation im Allgemeinen verbessert wurde“.

Des Weiteren bescheinigten die Forscher CBD noch bei dieser Dosierung, dass es „zu keinen nennenswerten Nebenwirkungen führte“. Cannabidiol sei somit ein effektives Mittel, um bei Parkinson eingesetzt zu werden – eine klare Empfehlung!

CBD bei Muskeltremor und Muskeldystonie

Parkinson macht sich am deutlichsten durch ein andauerndes und unkontrollierbares Zittern der Muskeln bemerkbar. Medikamente helfen hier wenig. Ist hier CBD als zusätzliches Mittel anzuraten?

Die Studienlage bezüglich Tremor ist leider nicht eindeutig: In einer Studie aus dem Jahre 1986 3)Consroe P et al. Open label evaluation of cannabidiol in dystonic movement disorders. 1986, International Journal of Neuroscience. beispielsweise, wurde von Dr. Consroe und seinem Team untersucht, wie sich CBD auf Muskeldystonie auswirken würde. Dabei wurde den Teilnehmern eine tägliche Menge von 100 bis 600 mg täglich gereicht, wobei der Zeitraum der Studie 4 Wochen betrug.

Die Forscher kamen zwar zu den – einerseits positiven – Ergebnissen, dass CBD die Muskeldystonie bei Parkinson lindern konnte. Auf der anderen Seite war es aber so, dass bei einer Dosierung von 300 mg täglich CBD oder mehr, der allgemeine Muskeltremor nicht besser, sondern schlechter wurde.

CBD steigert die Lebensqualität

Anscheinend gibt es also hier einen „sweet spot“ an dem mehr CBD nicht auch mehr hilft, sondern die Wirkung ins Negative umkippt!

Auch wenn dies als durchwachsenes Ergebnis interpretiert werden kann, wurde bei CBD auch in dieser Studie festgestellt, „nur geringe Nebenwirkungen“ aufzuweisen. Diese Feststellung deckt sich auf jeden Fall mit den Erfahrungen der anderen Studien.

Steigerung der Lebensqualität

Es wurden wissenschaftlich nicht nur Studien durchgeführt, die sich um einzelne Teilbereiche kümmerten – es gibt auch Untersuchungen darüber, wie sich die Lebensqualität insgesamt bei Patienten mit Parkinson entwickelt, wenn zusätzlich Cannabidiol die Therapie unterstützt.

Hier haben wir beispielsweise eine Gesamtanalyse von Dr. Chagas aus dem Jahr 2014, welche sich mehrere Substudien zum Thema CBD und Parkinson ansah. 4)Chagas, M. H. N et al. Effects of cannabidiol in the treatment of patients with Parkinson’s disease: An exploratory double-blind trial. 2014. Journal of Psychopharmacology Die Forscher konnten dabei feststellen, dass eine Dosis von 75 bis 300 mg täglich durchaus in der Lage war, die Lebensqualität der Betroffenen deutlich zu heben. Außerdem schrieben die Wissenschaftler in ihr Papier, dass in diesem Dosierungsbereich keine Verschlechterungen der Symptome zu verzeichnen waren.

Nichtsdestotrotz wurde aber auch bei dieser Veröffentlichung darauf hingewiesen, dass „umfassendere Studien nötig sind,“ um die Wirksamkeit auch in größerem Maßstab eindeutig zu belegen.

Gut, dass exakt diese Studien momentan durchgeführt werden, denn der Wissenschaftsbetrieb hat mittlerweile die Zeichen der Zeit – und des CBDs – erkannt und forscht in diese Richtung! Man darf somit auf weitere Humanstudien im Feld von Morbus Parkinson gespannt sein!

Wie kann man Cannabidiol einnehmen?

Beim Pflanzenwirkstoff CBD kannst Du zwischen vielen Arten und Formen der Einnahme wählen. Parkinson-Erkrankte sollten zudem vor allem darauf achten, dass sie sich mit der Variante wohlfühlen und dass sie auch bei einer weiter fortschreitenden Symptomatik das Produkt noch problemlos einnehmen können. Manche Formen verlangen ja durchaus koordinatives Feingeschick.

CBD Einnehmen

Wir haben dir hier eine kurze Übersicht der CBD-Produktarten zusammengetragen:

  • CBD Öl oder Tinktur: Diese Varianten haben den Vorteil, dass hier der Wirkstoff einerseits geschluckt, andererseits auch über den Mundraum aufgenommen werden kann. Die „sublinguale Einnahme“, bei der einige Tropfen des Mittels unter die Zunge geträufelt werden, ist aktuell die Beliebteste: Nicht nur, dass die Dosierung sich einfach gestaltet, zusätzlich kommt man auch noch schneller in den Genuss der Wirkung, da die Mundschleimhaut das Cannabidiol sehr schnell aufnehmen kann!
  • CBD Creme oder Lotion: Auch wenn diese topischen Varianten länger einwirken müssen als vergleichbare Methoden, ist eine CBD Creme eine tolle Sache: Weil Du sie direkt auf entzündete Hautstellen oder schmerzende Gelenke auftragen kannst, ist hier eine exakte und gezielte Behandlung möglich! Vor allem bei Parkinson ist dies von Vorteil, da die Beschwerden unter Umständen an spezifischen Stellen sitzen.
  • CBD Kapseln, Pillen oder Nahrungsmittel: Diese Form der Einnahme ist die wahrscheinlich einfachste Methode: Der Wirkstoff wird einfach heruntergeschluckt! Falls der Patient zum Beispiel an starken Zittern leidet, könnte dies die beste Option sein, auch wenn die Wirkung über den Magen-Darm-Trakt ein wenig dauern kann.
  • Daneben kann CBD auch noch inhaliert oder geraucht werden, mittels Vaping Pen oder E-Liquid zum Beispiel. Hierbei tritt die Wirkung zwar schneller ein, aber bei einer fortgeschrittenen Erkrankung ist wohl eine andere Variante vorzuziehen.

Insgesamt lässt sich sagen, dass im Anfangsstadium ein CBD Öl zu empfehlen wäre, in fortgeschrittenem Stadium eher ein orales Mittel, das lediglich geschluckt werden braucht.

Welche Nebenwirkungen habe Ich von CBD zu befürchten?

Falls du Angst hast, dass du von CBD high wirst, bist du auf der sicheren Seite! Es ist nämlich so, dass Cannabidiol keinesfalls psychoaktiv beziehungsweise bewusstseinsverändernd wirkt.

Außerdem sind in den CBD Produkten, die in Deutschland legal verkauft werden, maximal 0,2% THC enthalten. Auch von dieser Seite ist also nichts in Richtung „THC-Rausch“ zu befürchten, ein Suchtpotential ist somit ebenso ausgeschlossen!

Was die Nebenwirkungen von CBD anbelangt verhält es sich so, dass die allermeisten Menschen Cannabidiol gut vertragen. Wenn negative Effekte auftreten, dann auch nur minimal – und vor allem bei denjenigen, die zuviel des Guten erwischt haben oder sehr empfindlich auf den Pflanzenwirkstoff reagierten.

Nebenwirkungen, die auftreten könnten wären zum Beispiel folgende:

  • Abgeschlagenheit oder Müdigkeit
  • Zu- oder Abnahme des Appetits
  • Durchfall oder andere Verdauungsschwierigkeiten
  • Übelkeit oder Erbrechen
  • Veränderungen in der Körperzusammensetzung

Demgegenüber gibt es aber Effekte von CBD die auf jeden Fall beachtet werden müssen: Nämlich bei Patienten, die bereits Medikamente einnehmen müssen. Hier kann es mit einer kombinierten Gabe plus CBD zu unerwarteten Wechselwirkungen kommen, wie beispielsweise eine intensivere Wirkung der Medikamente.

Kann CBD mit meinen Parkinson Medikamenten wechselwirken?

Wie bereits erwähnt, sind Wechselwirkungen von CBD Produkten mit Arzneien denkbar und durchaus auch gesundheitsgefährdend. Dies schließt natürlich die Medikamente nicht aus, die gegen die Krankheit Parkinson genommen werden. Auch, beziehungsweise vor allem in diesem Fall, sollte der zuständige Hausarzt vor einer Einnahme zu Rate gezogen werden! Nicht zuletzt, um auch die Einnahmeform und die Dosis im Einvernehmen zu besprechen!

CBD Dosierung

Dosierung: Wieviel mg CBD sollte bei einer Parkinson Erkrankung eingenommen werden?

Du fragst dich sicher, wieviel Cannabidiol nun bei Parkinson konkret eingesetzt werden soll! Nun, wenn wir von den Dosierungsmengen der obigen Studien ausgehen, bewegen wir uns meist im Bereich von 150 bis 300 mg des Wirkstoffes am Tag, bisweilen wurde auch mehr verwendet. Dazu muss gesagt werden, dass selbst hohe Dosen nicht gesundheitsgefährdend wirken, CBD deshalb auch nicht überdosiert werden kann!

Für eine Menge von 300 mg CBD am Tag ist auf jeden Fall ein sehr hochdosiertes Öl notwendig, wenn Du bei dieser Einnahmeform bleiben willst. Beispielweise haben 9 Tropfen eines 20%igen CBD Öls ungefähr 60mg CBD – diese Menge müsstest du also dann mal 5 nehmen, um auf die 300 mg zu kommen.

Das ist natürlich möglich, aber wohl ein wenig zu umständlich. Vor allem in Anbetracht der Tatsache, dass Parkinson Patienten im späteren Verlauf der Krankheit dieses nicht mehr so einfach dosieren und regelmäßig über den Tag verteilt einnehmen können.

Die vernünftige Alternative im oberen Dosisbereich: CBD Paste

Aufgrund dieser Umstände ist ein anderes Cannabidiol-Produkt wohl besser geeignet. Statt einem CBD Öl solltest Du bei so hohen Mengen einen Umstieg auf CBD Paste in Erwägung ziehen. Diese gibt es in sehr starken Ausführungen und da es eine feste Konsistenz hat, spart man sich die umständliche Tropfenberechnung.

Stattdessen rechnet man einfach mit den Gramm auf die Milligramm runter: Beispielsweise hat 1 Gramm CBD Paste bei einer 20%igen Dosierung 200 mg Wirkstoff. Damit fallen Dosierungen und Einnahmeberechnungen bedeutend einfacher aus!

Insgesamt gilt aber nach wie vor: Du solltest erst mit der Dosis nach oben gehen, wenn du die vorhergehende Menge gut vertragen hast. Nach wie vor reagiert ja jeder anders auf den Wirkstoff und bei manchem zeigen sich auch Nebenwirkungen.

Fazit

Menschen, die von Parkinson betroffen sind, können Studien zufolge durchaus von Cannabidiol profitieren. Zwar vermag der Pflanzenwirkstoff nicht, die Krankheit zu heilen – dennoch können einige schwerwiegende Symptome erfolgreich behandelt werden!

Trotzdem müssen wir uns mit der Tatsache anfreunden, dass die wissenschaftlichen Resultate fast immer Studien zum Hintergrund hatten, die mit einigen wenigen Probanden arbeiteten. Wie so häufig, müssen wir uns also auf größere Studien gedulden, um sicherere Aussagen treffen zu können.

Das heißt aber nicht, dass wir uns an bisherigen Erkenntnissen nicht orientieren könnten. Vor allem die Höhe der Dosis wurde bei den Veröffentlichungen schon gut beschrieben. Experimente im privaten Bereich, nach einer Konsultation mit dem zuständigen Doktor, können also ohne größere Vorbehalte gestartet werden! Dieses Gespräch sollte natürlich auch die etwaigen Wechselwirkungen zum Inhalt haben.

Hast Du persönlich oder im Bekanntenkreis schon Erfahrungen gesammelt, was CBD und Parkinson angeht? Wie hat dir unser Artikel gefallen? Falls ja, dann kannst Du gerne einen Kommentar hinterlassen!

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