CBD Verdampfer, Vaporizer oder Pen: Testbericht, Fakten & Bewertungen

Für die Einnahme von CBD gibt es verschiedene Auswahlmöglichkeiten, wobei das immer beliebter werdende Vapen durch Effizienz und Geschwindigkeit auffällt. Wie du dein Cannabidiol perfekt inhalierst und welche Art von Gerät dafür wichtig ist, erfährst du in den folgenden Zeilen.

von Franziska Schneider

CBD Verdampfer

Lerne, welche Merkmale ein ordentlicher Verdampfer hat und erfahre, welche Empfehlungen wir dir zu den am Häufigsten benutzten Geräten geben können.

Verstehe außerdem inwiefern sich das Dampfen vom Rauchen unterscheidet und lerne die positiven und negativen Seiten des Vapens kennen. Hier wirst du zum CBD Profi!

Viel Spaß!

Cannibidiol dampfen – aber wie?

Beim Wort Cannabiskonsum denken Leute in der Regel an das Rauchen der Pflanzenblüten. Dabei bietet sich mit dem Dampfen eine deutlich angenehmere sowie sogar gesündere Alternative.

Hierbei wird das Material, welches aus der Pflanze gewonnen wurde, nicht direkt verbrannt. Es wird lediglich stark genug für die Bildung eines Nebels erhitzt. Über die positiven und negativen Aspekte des Vapens werden wir später noch sprechen.

Kaufkriterien der besten CBD Verdampfer im Überblick:

Bei der Verwendung eines Verdampfers kannst du zwischen zwei Funktionsarten entscheiden.

  1. Möglichkeit Nummer 1 ist die Konvektion. Hierbei gibt das Produkt den Wirkstoff an den Vaporizer durch eine Strömung heißer Luft ab.
  2. Möglichkeit Nummer zwei ist die Konduktion. Hierbei erhält das gewählte Produkt direkten Kontakt mit der jeweiligen Hitzequelle und verdampft dadurch sofort. Während die Konvektion sowohl effektiver als auch schonender ist als die Konduktion, bietet letztere einen günstigeren Preis sowie in der Regel mehr Dampf.

Kommen wir zu der Wattzahl und dem Ohmwert. Qualitativ hochwertige Vaporizer bieten die Möglichkeit, deine gewünschte Wattzahl selbst auszuwählen. Der Vorteil daran: Du kannst die verschiedensten Produkte ohne Probleme in den Dampfer packen.

Achte auf jeden Fall darauf, dass dein Vaporizer mindestens 40 Watt und höchstens 0,5 Ohm  Widerstand leistet.

Genauso wichtig ist die Temperatur, welche sich bei ordentlichen Produkten stufenlos einstellen lässt.

Für die Hitze in deinem Verdampfer sorgt die sogenannte Coil. In den meisten Fällen kannst du ihn selbst wickeln, aber manche Händler bieten ihn auch in fertiger Form an. Der Dampf sowie dessen Aroma hängt stark davon ab, wie fest die Coil gewickelt wurde.

Hier gibt es kein wirkliches Besser oder Schlechter, da hier ganz klar deine Wunschvorstellung eine große Rolle spielt.

Ein weiterer großer Unterschied zwischen den erwerbbaren Produkten ist die Wiederbefüllbarkeit. Auch hier kommt es ganz auf deine Präferenzen an. Wenn dir eine einfache Handhabung wichtig ist, kannst du zu Kartuschen greifen, die lediglich einmal verwendbar sind.

Bedenke allerdings, dass diese definitiv nicht umweltfreundlich sind. Sollte für dich die Freiheit vieler Möglichkeiten kaufentscheidend sein, können wir die wiederbefüllbare Verdampfer empfehlen. Allerdings muss man erwähnen, dass diese nicht ganz so leicht zu bedienen sind.

Auch in den Bauformen unterscheiden sich die Geräte. Du hast die Wahl zwischen klassischen Vaporizern und den sogenannten E-Zigaretten. Hier kommt es ganz darauf an, ob du das Verdampfen von Feststoffen ausprobieren möchtest, oder nicht.

Leider gibt es eine große Preisspanne bei Verdampfern. Wenn du gerade erst mit dem Dampfen anfängst, werden dir mit Sicherheit kostengünstige Modelle ausreichen. Als erfahrener Dampfer hingegen kannst du mal darüber nachdenken, dir einen teureren Vaporizer zu besorgen.

Rauchen oder Vapen? Was ist gesünder?

Es gibt viele Cannabisliebhaber, die gerne die Hanfblüten rauchen. Wusstest du aber, dass hierbei schädigende Nebenprodukte entstehen, welche sich durch das Dampfen vermeiden lassen?

Und abgesehen davon, löst sich ein nicht kleiner Anteil des CBD Wirkstoffs beim Rauchen einfach so auf, was das Ganze ziemlich ineffizient macht.

Im Gegensatz dazu gibt dir das Vapen einen netten Geruch sowie einen starken Geschmack.

CBD Produkte

Welche CBD Produkte können verdampft werden?

Der Schein mag zwar trügen, aber nur weil ein Produkt CBD erhält, lässt es sich noch lange nicht gut dampfen. Die geeigneten Produkte findest du hier:

Cannabidiol Blüten

Solltest du das richtige Produkt dafür besitzen, kannst du auch Blüten in den Dampfer packen. Achte nur darauf, sie vorher kleinzumachen! Hierfür sind 180 bis 210 Grad am besten.

CBD Kristalle

Wer sich ein wenig informiert, wird bald herausfinden, dass Cannabidiol Kristalle hochkonzentriert sind. Sie werden zwar sehr oft zur Herstellung von Liquid verwendet, aber wenn du möchtest, kannst du sie auch einfach dampfen.

Gehe sparsam mit den Kristallen um und dampfe sie am besten bei 170 Grad.

CBD eLiquids

Die bekanntesten Liquids sind natürlich CBD Liquids, diese sind in verschiedenen Geschmäckern und Aromen erhältlich. Du kannst deine Liquids übrigens sowohl vorgefertigt als auch zum Selbstmischen kaufen. Mit der Temperatur lässt sich gut experimentieren.

Kann man CBD Öl rauchen oder dampfen?

Es ist zwar möglich, Öl zu verdampfen und zu rauchen, aber es macht nicht wirklich viel Sinn. Abgesehen davon, berichten manche Nutzer sogar von Gesundheitsschäden. Im Optimalfall wird Cannabidiol Öl sublingual oder oral zu sich genommen.

Falls du noch mehr Informationen über Cannabidiol Öl erhalten willst, kannst du diese in unserem Artikel bekommen.

Hash

Wusstest du, dass du auch Hash verdampfen kannst? Achte jedoch darauf, dass dieses durch die Hitze eine flüssige, klebrige Konsistenz bekommen und damit deinem Gerät schaden kann. Solltest du trotzdem Hash konsumieren wollen, kannst du dir eine Haschwolle besorgen, welche über 200 Grad aushält.

Die positiven und negativen Aspekte des Verdampfens

Auch das Verdampfen hat sowohl positive als auch negative Aspekte. Hier genauere Details dazu:

  • Gesundheit: CBD ist könnte dazu fähig sein Angst, Schmerzen und sogar Stress sowie Schlafstörungen zu lindern.1)Epifanio Mondello et al., Cannabinoids and spinal cord stimulation for the treatment of failed back surgery syndrome refractory pain. 2018, J Pain Res. Aus diesen Gründen gilt das Verdampfen im Allgemeinen als gesündere Alternative zum Rauchen, was aber nicht heißt, dass es nicht auch Risiken birgt!
  • Wirkung: Bereits nach ein paar Sekunden ist die Wirkung bemerkbar. So ist der CBD Dampf besonders für den Akuteinsatz optimal!
  • Bioverfügbarkeit: Die Absorptionsrate ist dank den Lungenbläschen extrem hoch. Das Verdampfen ist also sehr effizient!
  • Abhängigkeit: Eigentlich ist eine körperliche Abhängigkeit beim Vapen so gut wie unmöglich. Zumindest fehlen dafür derzeit die Beweise.
  • Diskretion: Heutzutage ist das Verdampfen in der Öffentlichkeit weitestgehend akzeptiert.

Anwendung: Die Funktionsweise der Vape Pens

Bevor wir abschließen, wollen wir noch eine kurz Anleitung geben, wie du Verdampfer optimal anwendest:

  • Lass dein Vape Pen ein paar Mal auf Höchsttemperatur laufen, bevor du zu dampfen beginnst
  • Bei der Befüllung solltest du auf jeden Fall auf deine Gebrauchsanleitung achten und deinen Vape Pen auf deine gewünschte Temperatur einstellen.
  • Starte mit kleinen Zügen und steigere dich danach
  • Genieße die Wirkung und wiederhole die Prozedur bei Bedarf

Fazit

Experten halten das Vapen für eine gesündere Alternative zum Rauchen. Da die Wirkung schnell einsetzen kann, ist die Verwendung von CBD zur Bekämpfung von akuten Schmerzen und Anfällen eine Möglichkeit.2)Devinsky O et al., Trial of Cannabidiol for Drug-Resistant Seizures in the Dravet Syndrome. 2017, N Engl

Dennoch ist von einem langfristigen Einsatz durch den Dampf vor allem aufgrund der gesundheitlichen Folgen abzuraten. In diesem Fall, ist wohl das CBD Öl die bessere Variante.

Hier findest du eine Übersicht der verschiedenen CBD-Produkte.

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