Zu welchen Nebenwirkungen kann die Einnahme von CBD-Öl führen?

Wie die Wissenschaft in den letzten Jahren festgestellt hat, beinhaltet die Cannabispflanze über 100 verschiedene aktive Verbindungen: die sogenannten Cannabinoide. Diese Wirkstoffgruppe ist dafür verantwortlich, dass Cannabis sich psychisch als auch physiologisch auf verschiedenste Arten auf den Menschen auswirkt.

von Franziska Schneider

CBD Nebenwirkungen

Dabei wird vor allem dem Tetrahydrocannabinol (THC) der „berauschende“ Part der Wirkung zugeschrieben, der nicht unbedingt von jedem Interessenten der Pflanzenwirkstoffe von Hanf geschätzt wird. Demgegenüber hat sich aber in den letzten Jahren ein anderes Cannabinoid als geeignet für verschiedenste gesundheitliche Verbesserungen hervorgetan: Das Cannabidiol, kurz CBD.

Auch dieser Wirkstoff ist ein natürlich vorkommender und wird mittlerweile eingehend erforscht. Viele Anwender sprechen davon, dass die Verwendung von CBD-Öl zu positiven Verbesserungen ihrer Leiden führt, teilweise wurden und werden diese Erfahrungen auch von der aktuellen Studienlage bestätigt.

Doch wo Licht ist, muss auch Schatten sein – es stellt sich die Frage, ob CBD auch Effekte auslösen kann, die sich als negativ äußern. Wenn Du dich auch fragst, welche Nebenwirkungen beim Konsum von Cannabidiol auftreten könnten bist du hier an der richtigen Stelle! Wir haben für dich die wichtigsten Punkte zusammengetragen, was die Nebenwirkungen von CBD anbelangt!

Wie funktioniert CBD-Öl eigentlich genau und werde ich davon high?

Aufgrund der neuesten technischen Entwicklung ist es mittlerweile möglich, den Wirkstoff CBD als Einzelstoff aus der Hanfpflanze zu extrahieren. Nach der Extraktion wird das CBD anschließend dann in das Medium eingefügt, welches dann später vom Verbraucher eingenommen werden kann. Ein Beispiel hierfür wäre, das entnommene Cannabidiol Hanfsamenöl beizusetzen – fertig ist das CBD-Öl!

Dabei verhält es sich so, dass natürlich der Preis und die Qualität des Produktes davon abhängt, wie aufwändig der Hersteller diese CBD-Extraktion ausgeführt hat. Es stehen dem Produzenten mehrere Möglichkeiten zur Auswahl, aber nur eine davon liefert die objektiv besten Ergebnisse, sowohl was die Reinheit, als auch was die Qualität betrifft: Die Extraktion mittels CO2.

Die Wirkung von CBD nach der Einnahme funktioniert nun über die biochemischen Prozesse des körpereigenen Endocannabinoid-Systems. Dieses System ist ein extrem wichtiger Regulierungsapparat, der die Aufgabe hat, unsere Schmerz- und Nervenerregungssituation auszubalancieren. Dies geschieht im Normalfall mittels denjenigen Cannabinoiden, die der Körper selbst herstellt: Den Anandamiden!

Hier wirkt nun das Cannabidiol in das Endocannabinoid-System hinein: Wenn der Körper selbst zu wenig Cannabinoide herstellt, gerät der Regelkreis uns den Fugen und die Balance der neuronalen Verschaltungen funktioniert nicht mehr richtig. CBD kann an dieser Stelle also dann als wichtiger externer Botenstoff fungieren, der diese Lücke ausfüllt! Auch die Regulation unseres Schlafes und unseres Immunsystems wird vom Endocannabinoid-System gesteuert, was zeigt, wie wichtig es ist!

Cannabidiol wirkt somit auf die Rezeptoren dieses Steuerungssystems. Das ist aber so ziemlich der einzige Rezeptorenweg, der dem CBD möglich ist – im Gegensatz zu THC! THC steuert noch einige andere Rezeptoren an und kann diese aktivieren, unter anderem diejenigen des Belohnungszentrums – was dann Dopamin ausschüttet! Weil CBD dies nicht tut, wirkt es nicht psychoaktiv und bewusstseinsverändernd. Du kannst also von Cannabidiol nicht high werden!

Welche Bestandteile von CBD-Öl sind sonst noch gesundheitlich wertvoll?

In den Blättern der Hanfpflanze stecken neben den Cannabinoiden noch einige Hundert anderer wertvolle Inhaltsstoffe! Das bedeutet, dass auch im entnommenen Öl dieser Pflanze all jene Partikel enthalten sind. Diese Unmenge an natürlichen Wirkstoffen kann dann in Gemeinschaft ihre wohltuenden Effekte entfalten!

Unter anderem sind folgende Substanzen im CBD-Öl enthalten:

  • Mineralstoffe wie Magnesium, Eisen, Mangan, Natrium, Kalium und Kalzium. Ohne diese wichtigen Mineralstoffe kann unser Körper nicht ordentlich funktionieren, sie sind für eine große Anzahl von Stoffwechselvorgängen unbedingt notwendig!
  • Vitamin E, sowie Vitamin B1 und B2: All diese Vitamin sind von essentiellem Charakter, unser Körper kann diese nicht selber synthetisieren. Es ist somit von größter Wichtigkeit, sie mit der Nahrung zuzuführen! Ohne diese Vitamine tut sich unser Körper sehr schwer dabei, seine Nervenfunktion aufrecht zu erhalten oder auch, Schadstoffe unschädlich zu machen. Mit Vitamin E haben wir es zusätzlich mit einem sehr starken Antioxidans zu tun, welches unsere Zellen vor freien Radikalen schützt!
  • Außerdem enthält CBD-Öl die wichtigen Fettsäuren Omega-3 und Omega-6: Unser Körper benötigt diese Stoffe, um neue Zellen formen zu können und sie spielen ebenfalls eine wichtige Rolle dabei, unseren Blutdruck nicht allzu stark ansteigen zu lassen. Außerdem sind diese beiden Fettsäuren im wissenschaftlich exakt richtigen Verhältnis anzutreffen, nämlich 1:3.
  • Ein weiterer wichtige Inhaltsstoff des CBD-Öls ist die Gamma-Linolensäure: Diese hilft beispielsweise bei Schuppenflechte, Hautkrankheiten im Allgemeinen und kann auch bei Entzündungen eingesetzt werden!

Alles in allem ist das Öl für sich genommen schon ein kraftvoller Gesundheitsspender – aber wenn wir es noch zusätzlich mit Cannabidiol anreichern, wird der Effekt noch deutlich erweitert!

CBD Öl positive Wirkung

Wie sieht es mit den positiven Wirkungen von CBD und CBD-ÖL aus?

Die meisten positiven Wirkungen von Cannabidiol müssen wir aktuell noch Erfahrungsberichten zuschreiben, wobei diese aber meist eindeutig in eine positive Richtung deuten!

Die wissenschaftliche Erforschung von CBD steckt leider noch in ihrer Anfangsphase und erst in den letzten Jahren wurde ernsthaft damit begonnen, diesen Wirkstoff auch in Humanstudien zu analysieren.

Das liegt wohl daran, dass die Cannabispflanze bis vor kurzem noch verboten war, besser gesagt der Konsum der Inhaltsstoffe – allen voran THC! Diese Kriminalisierung hat leider auch in der Wissenschaft eine Art Tabu über Cannabis und Hanf verhängt, was die geringe Studienanzahl im Bereich Cannabinoide und damit auch CBD erklärt.

Wenn wir uns die allgemeine Studienlage betrachten, stellen wir fest, dass bei den meisten Studienergebnissen vor allem an Tieren experimentiert wurde, teilweise wurden auch lediglich Zellproben im Reagenzglas herangezogen. Inwieweit diese Ergebnisse auf den Menschen übertragbar ist, ist fraglich.

Deswegen ist es wie gesagt bei den positiven Wirkungen unumgänglich, auch die Aussagen von Anhängern des Wirkstoffes miteinzubeziehen. Auch wenn dieser „anecdotal evidence“ wissenschaftlichen Standards nicht standhalten mag, dürfen wir das schiere Volumen derselben nicht einfach ignorieren!

Hier haben wir für euch einige Beschwerden und Krankheitssymptome aufgelistet, bei denen CBD-Öl nach Erfahrungswerten und Forschungsergebnissen eine Verbesserung erzielen kann:

  • Erkrankungen der Atemwege, wie Asthma
  • Hauterkrankungen, wie Akne
  • Hoher Blutdruck
  • Nervenkrankheiten, wie Alzheimer oder Parkinsons
  • Schlafstörungen
  • Allergien und Autoimmunkrankheiten
  • Ängste und Depressionen
  • Dauerhafte Schmerzen, auch bei Krebs
  • Entzündungen
  • Epilepsie und Hirnschäden
  • Suchterkrankungen, wie Alkoholismus oder Nikotinsucht
  • Unwohlsein und Übelkeit
  • Symptome von Stress und Nervosität

Was sind nun die möglichen Nebenwirkungen von Cannabidiol?

Generell kann man sagen, dass sich die Nebenwirkungen von CBD-Öl sehr in Grenzen halten. Solange man den Wirkstoff nicht überdosiert, sollten sich keine schlimmen Effekte einstellen.

Auch die Weltgesundheitsorganisation sieht dies ähnlich: In einer Tagung, die die WHO 2017 ausgerichtet hat, wurde von einem Expertenteam zum Thema CBD ein Papier zusammengestellt, dass diese Situation von offizieller Seite bestätigt. Du kannst dir diesen Bericht in englische Sprache hier 1)WHO gerne selbst ansehen!

Die Kommission würdigte alle damals verfügbaren Daten und kam letztendlich zu folgenden Feststellungen:

  • Cannabidiol wird bei Human- und Tierstudien im Normalfall gut vertragen
  • Cannabidiol wirkt dabei nicht bewusstseinsverändernd wie z.B. THC
  • Cannabidiol stellt somit kein gesundheitliches Risiko für den Bürger dar
  • Auch noch sehr wichtig: Cannabidiol löst weder eine psychische noch eine körperliche Sucht aus

Ein weiterer, sehr wichtiger Punkt dieser damaligen Tagung war, dass CBD amtlich bestätigt bekam, für die Behandlung von Epilepsie von großem Vorteil zu sein! Nicht zuletzt wohl auch deswegen, weil in diesem Bereich die meiste Forschung stattgefunden hat.

Nachdem wir den allgemeinen Teil betrachtet haben, wollen wir nun zu den einzelnen Nebenwirkungen kommen die auftreten könnten. Dabei wurden, wie auch bei den Wirkungen von CBD, sowohl Studien und Anwendererfahrungen mit berücksichtigt:

Verlust des Appetits als Nebenwirkung

Verlust des Appetits

Auch wenn der Cannabiswirkstoff THC eigentlich dafür bekannt ist, einen hungrig zu machen – sein „braver“ Bruder, das Cannabidiol, hat anscheinend bei manchen den gegenteiligen Effekt! Nach der Einnahme von CBD-Öl wurde schon von mehreren Seiten berichtet, dass sie nach der Verwendung keinen Appetit mehr haben.

So mancher Anwender hat aber diesbezüglich geäußert, dass der Appetitverlust nur eine vorübergehende Begleiterscheinung ist. Jeder reagiert wohl anders auf CBD und bei einigen scheinen die Nebenwirkungen auch nur wenige Tage anzuhalten!

Cannabidiol verursacht einen zu trockenen Mund

Passend zum vorherigen Punkt können wir gleich diese Auswirkung anbinden: Neben dem möglichen Appetitverlust führt CBD eventuell auch zu einem trockenem Mundgefühl. Dabei berichten User nicht nur von einem trockenem Mund nachdem sie den Stoff geraucht oder inhaliert haben, sondern auch nach einer anderweitigen Einnahme.

Präventiv könntest du dieser Nebenwirkungen unter Umständen damit entgegentreten, dass du vor der Verwendung von CBD verstärkt Flüssigkeit zu dir nimmst.

Die Begründung des trockenen Mundes wurde mittlerweile auch von der Forschung bestätigt und erforscht: 2006 wurde in diesem Bereich eine Studie veröffentlicht 2)Prestifilippo JP et al.Inhibition of salivary secretion by activation of cannabinoid receptors. 2006, Exp Biol Med bei dem sich Dr. Prestifilippo samt Kollegen den Zusammenhang von Cannabidiol und dem Speichelfluss im Mundraum genauer ansahen – zu wenig Speichel im Mund verursacht ja das unangenehme trockene Gefühl.

Dabei kam heraus, dass auch im Mundraum die bekannten Cannabinoid-Rezeptoren zu finden sind, sogar in großer Zahl! Diese Rezeptoren sind nun im Mund dafür zuständig, den Speichelfluss zu regulieren. Genauer gesagt, führt eine Überkonzentration von Endocannabinoiden dazu, dass die Speicheldrüsen weniger produzieren, als gewohnt.

Hier kommt nun das CBD ins Spiel: Als externer Botenstoff aktiviert es genau diese Zentren des Drüsengewebes und sorgt dafür, dass der Mund trocken wird! Wie so oft, bestätigte auch hier die Wissenschaft die Erfahrungen der Anwender im Labor – was wohl zukünftig auch im Bereich der positiven Auswirkungen noch des Öfteren der Fall sein wird!

CBD-Öl verursacht Müdigkeit

Wie bei allen anderen Wirkungen von CBD auch, tritt diese Wirkung bei jedem Anwender verschieden auf: Während bei den einen Cannabidiol als durchaus aufmunternd wirkt und eine Belebende Wirkung entfaltet, tritt bei anderen Leute das umgekehrte Effekt ein. Statt munter zu werden, werden diese müde.

Diese Müdigkeit, dieses Gefühl von Mattigkeit macht einigen Anwendern schwer zu schaffen, da sie eigentlich die positiven Wirkungen des Stoffes ohne Einbußen ihrer mentalen Kapazitäten genießen wollen. Um dies zu vermeiden solltest Du, wie bei allen Nebenwirkungen, bei der Dosis sehr achtsam sein.

Zusätzlich solltest Du dementsprechende Sicherheitsmaßnahmen treffen, wenn du weißt dass du nach deiner CBD Einnahme enorm müde wirst – am Verkehr kannst du damit nicht mehr ordentlich teilnehmen. Plane also zeitlich vorher schauend!

Damit sind wir auch schon beim nächsten Punkt, der sich ähnlich äußern kann:

CBD-Öl verursacht Schwindel oder Benommenheit

Eine weitere mögliche Nebenwirkung von CBD kann ein Gefühl von Benommenheit oder Schwindel sein. Einige Anwender berichten beispielsweise davon, dass zu schnelles Aufstehen oder ruckartige Bewegungen zu Schwindel führen, auch von Gleichgewichtsstörungen ist die Rede.

Um dem entgegenzuwirken könntest Du dir unter Umständen den Effekt von Koffein zu Nutze machen, also Kaffee oder Tee trinken. Damit kommst du vielleicht wieder auf die Beine und kannst den Blutdruck auf das gehörige Maß erhöhen. Aber Achtung: Koffein entwässert, also beim Kaffee auch ein Glas Wasser dazu trinken!

Der zu niedrige Blutdruck kann nämlich tatsächlich für diese Schwindelgefühle verantwortlich sein, wie wir gleich sehen werden:

CBD Oil Blutdruck

Cannabidiol kann möglicherweise den Blutdruck senken

Normalerweise ist ja die Senkung des Blutdrucks eine vorteilhafte Sache, da wir damit unser Herz-Kreislaufsystem spürbar entlasten können. Aber ein zu niedriger Blutdruck ist auch nicht zu empfehlen – und hier liegt wohl einer der Gründe dafür, warum bei manchen Anwendern von CBD-Öl Schwindel auftritt: Cannabidiol kann nämlich anscheinend den Blutdruck tatsächlich senken!

Dass dem wirklich so ist, wurde 2017 in einer Studie bestätigt: Bei einem Experiment von Dr. Jadoon und Dr. Sullivan 3)Jadoon KA, Ta und Sullivan.A single dose of cannabidiol reduces blood pressure in healthy volunteers in a randomized crossover study. 2017, JCI Insight, wurde eine Gruppe von gesunden Männern in 2 Gruppen aufgeteilt: Die eine Gruppe erhielt lediglich Kapseln mit wirkstofflosem Placebo, die andere Gruppe dagegen bekam Kapseln mit jeweils 600 mg CBD verabreicht.

Der Untersuchungspunkt dieser Studie war, wie stark sich der Blutdruck beider Gruppen entwickeln würde. Dafür wurde ein Stresstest durchgeführt, bei dem der Kreislauf der Probanden ordentlich zu schnaufen hatte! Die Daten zeigten hinterher dann folgendes erstaunliche Ergebnis: Der Blutdruck der CBD-Gruppe war deutlich weniger in die Höhe geschossen, als dies bei der Placebo-Gruppe der Fall gewesen war. Somit war der Beweis geführt, dass CBD tatsächlich den Blutdruck senken kann.

Wie gesagt ist ein dauerhaft zu niedriger Blutdruck auch keine tolle Sache – weswegen du im Umkehrschluss dringend mit deinem Arzt sprechen solltest, wenn du vorhast, Cannabidiol zusätzlich zu eventuellen blutdrucksenkenden Medikamenten einzunehmen.

Auch andere Wechselwirkungen mit Medikamenten sind zu beachten, aber dazu kommen wir später noch.

CBD-Öl kann zu Verdauungsschwierigkeiten führen

In einer weiteren Studie aus dem Jahre 2017 2017 4)Kerstin Iffland und Franjo Grotenhermen:An Update on Safety and Side Effects of Cannabidiol: A Review of Clinical Data and Relevant Animal Studies. 2017, Cannabis Cannabinoid Res wurde CBD-Öl bei Patienten untersucht, die an Epilepsie oder psychischen Erkrankungen litten. Dr. Iffland und Dr. Grotenhermen sahen sich unter anderem genauer an, wie sich die Situation der Nebenwirkungen äußern würde, da bei diesen Beschwerden oftmals starke Pharmazeutika zum Einsatz kommen, die von Nebenwirkungen nur so strotzen.

Am Ende der Studie kamen die Wissenschaftler zu dem Ergebnis, dass unter anderem Durchfall bei einigen Versuchspersonen zu verzeichnen war, sowie auch andere Verdauungsprobleme und Übelkeit. Außerdem wurde zusätzlich von einer ungewollten Veränderung des Körpergewichts gesprochen.

Aber auch vor dem Hintergrund dieser doch negativen Konsequenzen äußerten sich die beiden insgesamt positiv, was die Behandlung mit dem CBD-Öl anging: Ihrer Meinung nach war nämlich „die Summe und die Intensität der Nebenwirkungen deutlich geringer, als bei anderen Medikamenten, die mit vergleichbaren Resultate aufwarten können!“

Für sie war also trotzdem CBD das bessere Mittel, um diese speziellen Krankheitssymptome zu behandeln – denn verglichen mit den Pharmazeutika hatte CBD-Öl immer noch die wenigsten Nebenwirkungen!

Wie so oft mussten aber die Forscher dann am Ende ihrer Arbeit zu Protokoll geben, dass der Wirkstoff Cannabidiol deutlich gründlicher erforscht werden muss. Größere und langfristigere Untersuchungen wären nötig, um wirklich definitive Aussagen machen zu können, seien es die positiven Auswirkungen, aber auch die unerwünschten Nebenwirkungen.

Insgesamt können wir dennoch frohen Mutes auf die neuesten Forschungsergebnisse hoffen – diese Untersuchungen werden nämlich aktuell von der Wissenschaft in Angriff genommen!

Cannabidiol löst unter Umständen allergische Reaktionen aus

Es ist außerdem auch schon davon erzählt worden, dass Cannabidiol eine allergische Reaktion auslösen kann. Dies betrifft nicht nur die Haut, wie beispielsweise bei einer Auftragung mittels Creme, sondern auch den gesamten Körper, wenn Du CBD zum Beispiel geschluckt hast.

Wenn Du also direkt nach der Benutzung unter einer oder mehreren dieser Effekte leidest, kann es sein, dass du auf CBD allergisch bist:

  • Übelkeit, vielleicht sogar begleitet von Erbrechen
  • Rötungen der Augen, eventuell mit Tränenbildung
  • Plötzlich auftretender Husten
  • Jucken in den Augen
  • Schmerzen im Halsbereich

Was die Haut anbelangt:

  • Blasenbildung
  • Hautrötungen, punktuell oder auch gestreut
  • Trockenheit der Haut
  • Juckreiz

Um wirklich sicherzustellen, dass Cannabidiol für diese allergischen Reaktion verantwortlich war, solltest Du außerdem jegliche anderen Lebensmittel beziehungsweise Allergene bei der Anwendung fortschaffen – nur so kannst du dem Pflanzenwirkstoff diese Nebenwirkungen eindeutig zuordnen!

CBD Öl Wechselwirkung

Wechselwirkungen von CBD-Öl mit Arzneimitteln

Mit dieser Übersicht hast Dir jetzt bereits eine gute Wissensbasis aufgebaut, welche Nebenwirkungen von CBD auftreten können. Zugegeben fallen diese Nebenwirkungen aber, wie von der WHO bestätigt, normalerweise recht gering aus. Nun kommen wir aber zu einem Bereich, bei dem es durchaus gefährlich werden kann: Die Beeinflussung anderer Medikamente durch CBD-Öl!

Diese Wechselwirkung kann unter Umständen ziemlich verheerend enden, da Cannabidiol im molekularen Stoffwechsel gewisse Stoffwechselpfade für sich beansprucht. Das heißt in diesem Fall, dass CBD eine Enzymgruppe außer Kraft setzt, die normalerweise mit dem Abbau von körperfremden Stoffen – sprich Medikamenten – beschäftigt wäre.

Dadurch, dass CBD ebenfalls von diesen Stoffen abgebaut wird, kann der Körper diese Enzyme names „Cytochrom P450“ möglicherweise nicht in ausreichender Menge herstellen, um sich um alle Substanzen zu kümmern, die abgebaut werden müssen.

Die Folge dieser von CBD verursachten Engstelle ist, dass die Medikamente, die eventuell sowieso schon nimmst, viel stärker wirken als normal! Oder aber, ihre Wirkung hält viel länger an, als geplant! Beide Fälle sind nicht gerade gesundheitsförderlich, da ja dein Arzt die Medikamente haargenau eingestellt hat, was Dauer und Menge betrifft!

Wenn du also planst, Cannabidiol einzunehmen, solltest du unbedingt mit deinem Arzt vorher darüber sprechen, was diese Wechselwirkungssituation betrifft. Vielleicht stellt er einige Medikamente um, oder aber er rät er dir vom Konsum von Cannabidiol gänzlich ab! Nur im ärztlichen Gespräch kannst du dir mit Sicherheit die Infos holen, die für deinen Fall auch passend sind!

Wechselwirkungen mit Antidepressiva und der „Grapefruit-„Test

Auch auf andere Wechselwirkungen sind tunlichst zu achten: Vor allem beim Gebrauch von Antidepressiva oder Blutverdünnern sollte der Arzt konsultiert werden.

Ein weiterer Trick in diesem Themenkomplex ist der sogenannte „Grapefruit-Test“: Wenn dir dein Arzt mitteilt, dass du diese oder jene Medikation bitte nicht gemeinsam mit Grapefruit einnehmen sollst, weißt du, dass auch dein CBD-Öl nichts für dich ist!

Der Grund dafür liegt darin, dass Cannabidiol und Grapefruit ähnlich abgebaut werden. Wenn also dein Arzt auf einem „Grapefruitentzug“ bei deiner Medikation besteht, meint er damit auch den Verzicht auf CBD!

Gegenanzeigen von CBD

Die folgenden Personengruppen sollten Erfahrungswerten und Empfehlungen von Ärzten nach auf den Konsum von Cannabidiol-Produkte völlig verzichten:

  • Frauen in der Schwangerschaft
  • Menschen mit schlechten Leberwerten
  • Parkinson-Patienten

Gibt es Erfahrungen von anderen Usern?

Das Internet und Facebook füllt sich langsam aber doch mit Erfahrungswerten zu CBD Öl. Fazit ist: Die große Mehrheit der Menschen ist sehr zufrieden mit dem Öl. Eine Userin von CBD360 schreibt beispielsweise:

“Hallo zusammen, ich nehme das Öl seit einem Monat .Morgens und Abends 2 Tropfen. Seit dem sind meine Rheumabeschwerden zurückgegangen. Ich halte die Schübe gut aus und bin in Bewegung und Vitalität nicht mehr so eingeschränkt. Schmerzmittel nehme ich nur noch selten. Ich werde diese Tropfen weiter täglich nehmen. Bin sehr froh das ich sie ausprobiert habe.”

Ein andere User mit chronischen Gelenkschmerzen schrieb:

“Habe heute endlich mein CBD Öl erhalten.

Habe mit 2 Tropfen begonnen (15%) und musste am Mittag schon keine Medikamente nehmen. Jetzt hoffe ich, dass es wirklich so bleibt und noch besser wird. Bin voll zuversichtlich und voller Hoffnung.”

Fazit

Auch wenn CBD und CBD-Öl momentan in der der gesundheitsbewussten Community einen Boom erleben, ist noch nicht aller Tage Abend: Jede Wirkung muss auch mit einer Nebenwirkung erkauft werden! Seien es Müdigkeit und Schwindel, seien es Appetitverlust oder Durchfall.

Auch wenn diese Nebenwirkungen bei einem pflanzlichen Produkt wie Cannabidiol eher schwach und zudem noch selten auftreten wie von der WHO festgehalten, darf der Endverbraucher bei einem akuten Auftreten nicht über sie hinwegsehen: Bei Nebenwirkungen sollte die Dosis beachtet und im Fall der Fälle deutlich spürbar noch unten geschraubt werden.

Patienten, die bereits vor einer geplanten Anwendung von CBD diverse Medikamente schlucken müssen, sei es zudem dringlichst angeraten, vor der Einnahme von Cannabidiol mit ihrem Arzt mögliche Wechselwirkungen durchzusprechen. Eine zu starke Wirkung der anderen Arzneien kann schlimme Folgen haben. Konsultiert in diesem Falle also die zuständigen Stellen.

Eure Gesundheit wird es euch danken!

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